Was die Leute laut Netflix tatsächlich auf Netflix sehen

Was die Leute laut Netflix tatsächlich auf Netflix sehen

Netflix veröffentlicht endlich Engagement-Daten zu seinen Inhalten

Trotz seiner wesentlichen Präsenz in der Welt des Streamings hat Netflix stets Diskretion hinsichtlich der Identität der Zuschauer und der angesehenen Inhalte geübt. Das Unternehmen scheint jedoch endlich etwas Transparenz zu zeigen, indem es die halbjährliche Veröffentlichung eines Berichts mit dem Titel „What We Watched: A Netflix Engagement Report“ ankündigt.

In diesem Bericht hebt Netflix seine „Top 10“- und „beliebtesten“ Inhaltslisten hervor und prahlt gleichzeitig damit, dass es mehr Anzeigeinformationen bietet als jeder andere Streaming-Dienst außer YouTube. Obwohl diese Daten noch unvollständig sind, stellt diese Initiative dennoch einen erheblichen Fortschritt dar.

Die meistgesehenen Inhalte auf Netflix

Der erste Bericht deckt den Zeitraum Januar bis Juni 2023 ab und enthält Details wie die Anzahl der angesehenen Stunden, einschließlich aller Original- oder lizenzierten Inhalte, die mehr als 50.000 Stunden angesehen wurden. Zu den wichtigsten Titeln gehören Serien wie The Night Agent, Ginny & Georgia, The Glory, Wednesday und Queen Charlotte sowie erworbene Inhalte wie Paw Patrol, CoComelon, die letzte Staffel von The Walking Dead und Breaking Bad. Bemerkenswert ist auch, dass die Investitionen von Netflix in südkoreanische Inhalte erfolgreich waren und mehrere südkoreanische Serien die Rangliste anführen.

Andererseits lassen die filmischen Darbietungen etwas zu wünschen übrig, wobei Blockbuster-Fortsetzungen, glanzlose Komödien und Actionfilme überwiegen, obwohl der meistgesehene Originalfilm „The Mother“, das Action-Vehikel von Jennifer Lopez, mit 250 Millionen angesehenen Stunden ist.

Transparenz und Auswirkungen auf die Streaming-Branche

Die Veröffentlichung solcher Daten stellt eine bedeutende Veränderung in der Streaming-Branche dar, insbesondere nach Spannungen zwischen der WGA, SAG-AFTRA und Streaming-Unternehmen. Dies ist ein großer Fortschritt, der sich auch auf die Art und Weise auswirken dürfte, wie die Vergütung von Schauspielern und Drehbuchautoren berechnet wird, die nun Einnahmen basierend auf der Beliebtheit ihrer Streaming-Kreationen erhalten könnten.

Schließlich dürfte dieser Transparenzansatz von Netflix seine Konkurrenten wie Prime Video, Apple TV+ und Max dazu veranlassen, ihre Engagement-Daten transparenter zu gestalten, was letztendlich für die Nutzer von Vorteil sein könnte.

Quelle: www.gq.com

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Sylvain Métral

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