Paramount Global und KKR schließen Partnerschaft für 1,6-Milliarden-Dollar-Deal mit Simon & Schuster

Paramount Global und KKR schließen Partnerschaft für 1,6-Milliarden-Dollar-Deal mit Simon & Schuster

Paramount Global hat gerade eine Vereinbarung getroffen, sein Simon & Schuster-Verlagsgeschäft für 1,62 Milliarden US-Dollar in bar an den Investmentriesen KKR zu verkaufen, bestätigten die Unternehmen am Montag.

Eine starke Partnerschaft in der Verlagswelt

„KKR sieht diese Transaktion als Chance, die Partnerschaft von Simon & Schuster mit literarischen Talenten weiter zu stärken, indem es in den Ausbau der Fähigkeiten des Unternehmens und seiner Vertriebsnetze in verschiedenen Medien und Märkten investiert und gleichzeitig sein Erbe von 99 Jahren redaktioneller Unabhängigkeit bewahrt“, sagte Richard Sarnoff, Berater und Präsident der Medienabteilung von KKR.

Er fügte außerdem hinzu, dass die Möglichkeit, innerhalb eines der größten Verlagshäuser der Welt eine Kultur der Eigenverantwortung zu schaffen, ein enormes Potenzial zur Wertschöpfung für alle Simon & Schuster-Stakeholder birgt.

Die Strategie von Paramount

Paramount beabsichtigt, den Erlös aus dem Verkauf zu verwenden, um „langfristigen Aktionärswert zu schaffen und gleichzeitig unsere Schulden zu reduzieren“, sagte Bob Bakish, Präsident und CEO von Paramount.

Ein autonomes Privatunternehmen

Simon & Schuster wird zu einem eigenständigen Privatunternehmen und wird weiterhin von Jonathan Karp, Präsident und CEO, und Dennis Eulau, COO und CFO von Simon & Schuster, geleitet. KKR plant, das nationale Verlagsprogramm von Simon & Schuster über Genres und Kategorien hinweg zu erweitern, den Vertrieb zu erweitern und das Wachstum auf internationalen Märkten voranzutreiben. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an einem Aktienbeteiligungsprogramm teilzunehmen.

Ein zweiter Versuch der Kapitulation

Diese Transaktion ist der zweite Versuch von Paramount, sich von Simon & Schuster zu trennen. Im Jahr 2021 musste Paramount einen Vertrag mit Penguin Random House über den Verkauf des Verlagsgeschäfts für 2,18 Milliarden US-Dollar aufgeben. Der Deal war von den Bundesaufsichtsbehörden blockiert worden, die glaubten, der Käufer sei bereits zu groß und würde die Verlagsbranche dominieren. Infolgedessen kassierte Paramount Global eine Kündigungsgebühr von 200 Millionen US-Dollar.

Durch den Deal wäre ein neuer Riese in einer schrumpfenden Branche entstanden, in der die Buchverlage weitgehend von Bertelsmanns Penguin Random House, Paramounts Simon & Schuster, News Corp.s HarperCollins, Holzbrink Publishings Macmillan und Hachette Book Group dominiert wird.

Paramount erwarb Simon & Schuster, als sein vorheriges Unternehmen Viacom es im Rahmen der Übernahme von Paramount Communications im Jahr 1994 übernahm.

Der Abschluss der Transaktion unterliegt der behördlichen Genehmigung.

Quelle: sorte.com

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Sylvain Métral

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