Ofcom wirft Netflix vor, die drohende Regulierung von Streaming-Plattformen übertrieben zu haben – Frist

Ofcom wirft Netflix vor, die drohende Regulierung von Streaming-Plattformen übertrieben zu haben – Frist

Neue Streaming-Gesetze stellen keine Bedrohung für Netflix dar

Der Vorsitzende von Ofcom hat bestätigt, dass Netflix keine Filme und Fernsehsendungen von seiner Plattform entfernen muss, um den neuen britischen Streaming-Gesetzen nachzukommen.

Die britische Medienregulierungsbehörde soll im Rahmen des Mediengesetzes neue Befugnisse erhalten, um Inhalte auf Streaming-Diensten zu überwachen und sie an Standards der Unparteilichkeit und Genauigkeit zu halten.

Auf einer Voice of the Listener & Viewer-Konferenz in London sagte Ofcom-Vorsitzender Michael Grade, Plattformen wie Netflix und Disney+ sollten „keine Angst“ vor dem haben, was kommt.

Ein tadelloser Ansatz

Michael Grade argumentierte, dass die Rundfunkveranstalter versuchten, „alle in Angst und Schrecken zu versetzen“, indem sie behaupteten, sie müssten Inhalte von ihren Plattformen entfernen, um nicht gegen die neuen Gesetze zu verstoßen.

Netflix begrüßte die Streaming-Regulierung im Allgemeinen, lehnte jedoch die im Gesetzentwurf enthaltenen „nebulösen“ und möglicherweise „einschränkenden“ Regeln zur „angemessenen Unparteilichkeit“ ab.

Netflix-Bedenken

Bei einer Anhörung vor einem britischen Parlamentsausschuss im Mai sagte Netflix, es müsse seinen riesigen Inhaltskatalog kontinuierlich überprüfen und sicherstellen, dass seine Titel „regelmäßig bereinigt“ würden, um nicht gegen die Standards der Unparteilichkeit zu verstoßen.

Benjamin King, Netflix-Chef für Politik in Großbritannien, fügte hinzu, dass die Regeln eine „abschreckende“ Wirkung auf das Bestreben des Unternehmens haben könnten, Dokumentarfilme dem britischen Publikum zugänglich zu machen.

Disney für ein Regulierungssystem öffnen

Netflix war nicht die einzige Stimme, die Bedenken äußerte. Ein ähnliches Argument brachte Disney im Mai auch in einem vierseitigen Schreiben an den britischen Kultur-, Medien- und Sportausschuss vor.

Der US-Mediengigant sagte, die bei Disney+ geltenden öffentlichen Schutzmaßnahmen, wie etwa Altersfreigaben, bedeute, dass es nicht angemessen sei, eine einheitliche Regulierung für Streaming einzuführen. „Es erscheint unangemessen, einheitliche Regeln für alle Video-on-Demand-Dienste anzuwenden, seien es strenge Inhaltsregeln oder obligatorische Bewertungen“, sagte er.

So haben Netflix und Disney Bedenken hinsichtlich der neuen britischen Streaming-Gesetze geäußert, Ofcom versichert jedoch, dass diese Bedenken unbegründet sind.

Quelle: Deadline.com

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Sylvain Métral

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