Netflix hat Mühe, den Erfolg von „One Piece“ mit der Live-Action-Adaption von „The Last Airbender“ zu erreichen.

Netflix hat Mühe, den Erfolg von „One Piece“ mit der Live-Action-Adaption von „The Last Airbender“ zu erreichen.

Die Live-Action-Adaption von „Avatar: The Last Airbender“ von Netflix könnte aufgrund der Skepsis und der Enttäuschung gegenüber früheren Adaptionen Schwierigkeiten haben, den Erfolg von „One Piece“ zu wiederholen. Der Triumph von „One Piece“ im Live-Action-Genre zeigt jedoch die Fähigkeit von Netflix, überzeugende Remakes zu erstellen, und gibt gleichzeitig Anlass zur Sorge über die potenzielle Qualität von „Avatar: The Last Airbender“. Die Einbeziehung der Originalschöpfer ist entscheidend für den Erfolg von Live-Action-Adaptionen, wie der Erfolg von One Piece zeigt. Im Gegensatz dazu hat Avatar: The Last Airbender seine Schöpfer verloren und muss sich nun der Konkurrenz durch Avatar Studios stellen.

Netflix‘ Avatar: The Last Airbender vs. One Piece: Live-Action-Kämpfe

So vielversprechend „Avatar: The Last Airbender“ von Netflix auch erscheinen mag, es wird wahrscheinlich schwierig sein, den Live-Action-Anklang und den kommerziellen Erfolg von „One Piece“ zu wiederholen. Die Skepsis rührt daher, dass es sich nicht um die erste Live-Action-Adaption der ursprünglichen Zeichentrickserie handelt; der enttäuschende Film „The Last Airbender“ von M. Night Shyamalan war der erste Versuch. Trotzdem hat Netflix die Handlung des Remakes aktualisiert und Werbebilder veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass es sich im Vergleich zum Vorgänger um eine bessere Adaption handelt.

Der Live-Action-Erfolg von „One Piece“ zeigt außerdem, dass Netflix den Code für die Erstellung überzeugender Remakes geknackt hat, trotz früherer Misserfolge bei Anime- und Manga-Adaptionen. Es wirft jedoch auch Bedenken hinsichtlich der potenziellen Qualität von „Avatar: The Last Airbender“ auf. Der wesentliche Unterschied liegt in der Beteiligung der ursprünglichen Urheber.

Eiichiro Odas Beteiligung an One Piece vs. Die Schöpfer von Avatar: The Last Airbender

Der Erfolg von One Piece ist auf die Beteiligung seines ursprünglichen Schöpfers Eiichiro Oda zurückzuführen. Diese Ausweitung der Beteiligung ist bei Live-Action-Adaptionen von Anime und Manga eine Seltenheit. Oda wurde während der gesamten Produktion konsultiert und hatte das letzte Wort bei kreativen Entscheidungen. Seine Anleitung stellte sicher, dass die Live-Action-Adaption dem Ausgangsmaterial treu blieb und das Gefühl des Staunens einfing, das in seinen Geschichten zu finden war.

Im Gegensatz dazu verlor Avatar: The Last Airbender die Beteiligung seiner Schöpfer Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko. Ihre Abkehr vom Live-Action-Remake deutet auf eine Abweichung von ihrer kreativen Vision hin und lässt Bedenken hinsichtlich der Treue zum Ausgangsmaterial aufkommen. Die Tatsache, dass das Remake von Newcomern betreut wird, verstärkt die Skepsis gegenüber seinem möglichen Erfolg.

Wettbewerb um den Live-Action-Film „Avatar: The Last Airbender“ von Netflix

Im Jahr 2021 wurde mit Avatar Studios eine separate Content-Abteilung gegründet, die sich der Erweiterung des Avatar-Franchise widmet. Michael DiMartino und Bryan Konietzko, die Macher von Avatar: The Last Airbender, wurden zu den Co-Chief Creative Officers der Abteilung ernannt und festigten damit ihre Beteiligung an der Expansion der Franchise weiter. Diese Ankündigung stellt eine potenzielle Herausforderung für das Live-Action-Remake von Netflix dar, da die Neuzugänge im Avatar-Franchise zu direkten Konkurrenten werden könnten.

Während die Veröffentlichungstermine der Netflix-Serie und des ersten Projekts von Avatar Studios nicht kollidieren, könnten zukünftige Fortsetzungen und Folgen möglicherweise miteinander konkurrieren. Dies gibt Anlass zur Sorge, ob die Live-Action-Adaption von „Avatar: The Last Airbender“ von Netflix den gleichen Erfolg wie „One Piece“ erreichen wird.

Quelle: screenrant.com

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Sylvain Métral

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