Ein weiterer Klassiker von Roald Dahl verführt die Netflix Top 10 vor der Ankunft von Henry Sugar.

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Dahls turbulente Beziehung zu Verfilmungen

Es ist schwer zu sagen, ob Dahl „Matilda“ gefallen hätte. Es sei daran erinnert, dass der Autor Mel Stuarts 1971 erschienenen Film „Willy Wonka und die Schokoladenfabrik“, eine Adaption seines Romans „Charlie und die Schokoladenfabrik“, hasste. Laut Daily Mail war Dahl der Meinung, dass Stuart kein Talent hatte und dass Gene Wilder in der Titelrolle eine schlechte Wahl für Willy Wonka war (er hätte Spike Milligan oder Peter Sellers für die Rolle vorgezogen). Dahl beklagte außerdem, dass sein Drehbuch durch die Verpflichtung von David Seltzer in letzter Minute radikal geändert worden sei, was den Film viel anschmiegsamer und sympathischer gemacht habe. Dahl-Fans sind sich der Menschenfeindlichkeit des Autors bewusst und wissen, dass Wärme und Freude beim Schreiben von Kinderbüchern bei ihm keine Priorität haben.

Diese Erfahrungen mit „Willy Wonka“ machten Dahl für sein Misstrauen gegenüber Adaptionen seiner Werke bekannt. Als Nicholas Roeg 1990 seinen Roman „The Witches“ verfilmte, hasste er es, dass die Regisseure seiner Geschichte ein Happy End bescheren wollten. Im Buch verwandelt sich der junge Protagonist in eine Maus und bleibt dies für den Rest seines Lebens. Roeg und der ausführende Produzent Steven Spielberg wollten ein Ende, in dem der Junge wieder menschlich wird. Roeg drehte sogar Dahls Version, ein Ende, das er liebte. Doch in letzter Minute kam Roeg zu einem „Happy End“, was Dahl verärgerte und mit einer Werbekampagne gegen den Film drohte.

Aufeinanderfolgende Anpassungen nach Dahls Tod

Es gibt einen Grund, warum Adaptionen von Dahls berühmtesten Romanen erst nach seinem Tod im Jahr 1990 erschienen. Nach seinem Tod konnte das Publikum große Studioadaptionen wie „James und der große Pfirsich“, „Der fantastische Mr. Fox“ sehen. The Good Big Giant“ und eine zweite Verfilmung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“.

Und natürlich „Matilda“.

Quelle: www.slashfilm.com

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Sylvain Métral

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