Die notwendige Weiterentwicklung des Pay-TV angesichts des Disney-Spectrum-Konflikts – The Streamable

Die notwendige Weiterentwicklung des Pay-TV angesichts des Disney-Spectrum-Konflikts – The Streamable

Der aktuelle Streit zwischen Disney und Spectrum hat sogar die Diskussion über den Autoren-/Schauspielerstreik in Hollywood erstickt. Dies ist sicherlich verständlich, wenn man bedenkt, dass der zweitgrößte Kabelanbieter des Landes zumindest derzeit keine Möglichkeit hat, seinen Nutzern Kanäle wie Disney Channel, ESPN, Freeform, FX und mehr anzubieten.

Der Aufstieg des Streamings angesichts des Niedergangs des Kabels

Der Zeitpunkt des Streits überraschte viele Beobachter, aber die Branche sah die Wahrscheinlichkeit solcher Streitigkeiten zunehmen, da das Streaming an Dynamik gewinnt und das Kabel zurückgeht. Auf der Communicopia and Technology-Konferenz von Goldman Sachs letzte Woche wurde Bob Bakish, CEO von Paramount Global, nach seiner Meinung zur Meinungsverschiedenheit zwischen Disney und Spectrum gefragt. Er sagte, der Konflikt sei „keine Überraschung“.

Paramount+ und die Verbindung zwischen linearen Kanälen und Streaming-Plattformen

Bakish erklärte, dass Paramount vor etwa sieben Jahren begann, darüber nachzudenken, wie sich sein Geschäft weiterentwickeln würde, und mit Vertriebshändlern zusammenzuarbeiten, um die Art und Weise zu modernisieren, wie sie Geschäfte abwickeln. Er wies auch darauf hin, dass sie Co-Marketing-Vereinbarungen mit allen großen Vertriebshändlern in den Vereinigten Staaten für Streaming-Produkte haben, was ihnen einen Anreiz gibt, einen Übergang zu vollziehen und der Migration des Verbraucherverhaltens zu folgen, indem sie von herkömmlichen Boxen-Decodern auf die Bandbreite umsteigen.

Die Nutzung der linearen Kanäle von Paramount, wie CBS und Paramount Network, um Benutzer auf seine Streaming-Plattformen zu locken, ist eine kluge Idee, ebenso wie das Anbieten von Paramount+-Streaming-Originalen auf diesen Kanälen. Dadurch haben Anbieter weniger Spielraum, sich über die Exklusivität von Inhalten auf Streaming-Plattformen zu beschweren, was bei den Verhandlungen mit Disney eines der Hauptanliegen von Spectrum war.

Hybridmodelle als Zukunftslösung

Eines der Probleme von Spectrum ist die Tatsache, dass Disney bisher zögerte, Spectrum-Benutzern im Rahmen ihres Kabelvertrags Zugang zu Disney-Streaming-Diensten zu gewähren. Paramount hat diese „Hard-Bundle“-Vereinbarungen mit mehreren europäischen Pay-TV-Anbietern. Indem das Unternehmen den Zugang zu Showtime als Teil seines linearen US-Fernsehpakets anbot, als das Unternehmen sein Spitzenangebot von Paramount+ in Showtime umbenannte, erhielten Verbraucher Anmeldeinformationen für diesen Dienst. Bakish glaubt an das Potenzial solcher Hybridmodelle, die künftige Koexistenz von linearem Fernsehen und Streaming ermöglichen werden.

Disneys Strategie: Fokus auf Streaming

Dies scheint das genaue Gegenteil von Disneys aktueller Strategie zu sein. Das Unternehmen ist eindeutig davon überzeugt, dass das Kabelfernsehen dem Untergang geweiht ist und dass es keinen Sinn macht, zu versuchen, Streaming noch ein paar Jahre lang aufrechtzuerhalten. Der Übergang zum Streaming wird früher oder später erfolgen und Disney scheint entschlossen zu sein, alle seine Anstrengungen auf die Entwicklung seiner Streaming-Plattformen zu konzentrieren, eine Strategie, die zum Verkauf seiner Kabelkanäle führen könnte.

Zukünftige Streitigkeiten zwischen Verleihern und Urhebern

Der Streit zwischen Disney und Spectrum könnte bereits am Montag enden, sodass Analysten darüber debattieren, welche Seite die Pattsituation gewonnen hat. Aber es ist fast sicher, dass es in den kommenden Jahren weitere ähnliche Rechtsstreitigkeiten geben wird, und sie könnten faszinierende Testfälle dafür liefern, ob Bakish oder Disney Recht haben, was die richtige Taktik angeht, um ein vom linearen Fernsehen geerbtes Medienunternehmen auf Streaming umzustellen.

Quelle: thestreamable.com

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Sylvain Métral

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