David Beckham offenbart seine klinische Depression nach seiner roten Karte bei der Weltmeisterschaft (Netflix-Dokumentation)

David Beckham offenbart seine klinische Depression nach seiner roten Karte bei der Weltmeisterschaft (Netflix-Dokumentation)

David Beckham, der englische Fußball-Superstar, startet am 4. Oktober eine neue Dokumentarserie auf Netflix. Diese vierteilige Serie mit dem Titel „Beckham“ erkundet die Kindheit des ehemaligen Stars und seine Triumphe auf und neben dem Spielfeld. In einem Exklusivinterview mit The Associated Press verrät Beckham, dass der emotional schwierigste Aspekt die Auseinandersetzung mit der schmerzhaften Erinnerung an seine Rote Karte während des WM-Spiels zwischen England und Argentinien 1998 in Frankreich war.

Das Trauma der WM 1998

Nachdem er geschubst wurde, reagierte Beckham mit einem Tritt gegen Diego Simeones Bein. Als Reaktion darauf erhielt er eine glatte Rote Karte. Englands WM-Hoffnungen erlitten einen schweren Schlag, das Team verlor letztlich im Elfmeterschießen und Beckham wurde vom Helden zum Bösewicht. „Beckham“ enthüllt die Verurteilung durch britische Boulevardzeitungen und Fußballfans, wobei ein „Fan“ ein Abbild des Spielers vor einem Londoner Pub aufhängt.

Die Folgen für Beckhams psychische Gesundheit

In der Serie erinnert sich Beckhams Freund David Gardner daran, wie der Star zu seiner Sicherheit oft zur Toilette begleitet wurde, wenn er in der Öffentlichkeit war. Trotz der vollen Unterstützung der Fans von Manchester United und des Vereinsmanagers Sir Alex Ferguson habe man damals laut Beckham nicht den gleichen Wert auf die psychische Gesundheit gelegt wie heute. Sogar seine eigene Familie hatte Schwierigkeiten, ihn zu verstehen.

Der Übergang vom Spieler zur kulturellen Ikone

Der Dokumentarfilm geht auch auf Beckhams Wandel vom Spieler zur Kulturikone und zum Unternehmer ein. Durch Kooperationen mit Marken wie Adidas, Armani und Breitling war er ein Pionier im Sport. Er wusste von Anfang an, dass die „Marke Beckham“ wachsen und seine Karriere verlängern würde, wenn er eine gute Balance zwischen Erfolg auf und neben dem Feld finden könnte. Sein Geschäftssinn gipfelte im Besitz seiner eigenen Fußballmannschaft, Inter Miami.

Kein Bedauern

Wenn man die Höhen und Tiefen seiner Karriere betrachtet, könnte man sich natürlich fragen, ob Beckham etwas bereut. „Wünsche ich mir, dass bestimmte Dinge nicht passiert wären? Absolut. Wünschte ich, dass 98 nicht passiert wäre? Auf jeden Fall“, sagt er. Aber es hat mich als Person, als Spieler, als Mensch, als Vater und Ehemann stärker gemacht. Und wenn das nicht passiert wäre, hätte ich vielleicht nicht die Karriere gemacht, die ich hatte.“

Quelle: www.euronews.com

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Sylvain Métral

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