„Bridgerton“-Schauspieler kritisiert den Mangel an emotionaler Unterstützung bei Netflix

„Bridgerton“-Schauspieler kritisiert den Mangel an emotionaler Unterstützung bei Netflix

Ruby Barker, bekannt für ihre Rolle als Marina Thompson in der Erfolgsserie „Bridgerton“, gab kürzlich bekannt, dass ihre geistige Gesundheit trotz des Erfolgs ihrer Schauspielkarriere negativ beeinflusst wurde. In einem Interview im Podcast „The LOAF“ der Universität Oxford erklärte Barker, dass seine Figur in der Serie, die damals von der Gesellschaft isoliert und geächtet wurde, schädliche Auswirkungen auf seine eigene psychische Gesundheit hatte.

Eine schwierige Zeit während der Dreharbeiten zu „Bridgerton“

Die 26-jährige Schauspielerin gestand, dass es ihr während der Dreharbeiten zur ersten Staffel von „Bridgerton“ immer schlechter ging. Ihre Figur, die damals aufgrund ihrer skandalösen Schwangerschaft von der Gesellschaft abgelehnt wurde, befand sich in einer ähnlichen Situation wie sie in ihrem Privatleben. Kurz nach Ende der Dreharbeiten wurde Barker ins Krankenhaus eingeliefert, aber diese Episode wurde von den Produzenten der Show geheim gehalten, um die Werbung für die Show nicht zu stören.

Der Mangel an Unterstützung von Netflix und Shondaland

Barker sagte auch, dass sie sich trotz ihrer persönlichen Not gezwungen fühlte, Werbung für die Serie zu machen, weil sie das Gefühl hatte, dies tun zu müssen, um die Erwartungen der Studios zu erfüllen. Allerdings bedauert sie die mangelnde Unterstützung, die sie von Netflix und Shondaland erhalten hat. Trotz der beiden psychotischen Zusammenbrüche, die sie seit dem Dreh der Serie erlitten hat, hat sich niemand mit ihr in Verbindung gesetzt, um zu fragen, ob es ihr gut geht oder ob sie irgendeine Form von Unterstützung braucht. Barker hält dies für inakzeptabel und weist auf den Mangel an Bewusstsein und Nachverfolgung hin, wenn es um psychische Gesundheit in der Unterhaltungsindustrie geht.

Ein Aufruf zum Handeln

Die junge Schauspielerin entschied sich dafür, sich in sozialen Netzwerken zu äußern, um offen über ihre psychische Gesundheit zu sprechen. In einem Instagram-Post im Mai 2022 erklärte sie, dass sie seit den Dreharbeiten zu „Bridgerton“ mit psychischen Problemen zu kämpfen habe und dankte ihren Fans und ihrer Familie für deren Unterstützung. Sie hofft, dass ihre Transparenz dazu beitragen wird, das Tabu rund um die psychische Gesundheit zu brechen und andere zu ermutigen, bei Bedarf Hilfe zu suchen.

Die fehlende Reaktion von Netflix und Shondaland

Bisher haben weder Netflix noch Shondaland Barkers Aussagen kommentiert. Dieser Fall verdeutlicht jedoch, wie wichtig es ist, die psychische Gesundheit von Schauspielern und Schauspielerinnen zu berücksichtigen, und wirft Fragen zur Verantwortung der Produktionsstudios für ihre Talente auf.

Klicken Sie unten, um Ruby Barkers vollständiges Interview im Oxford University Podcast anzusehen:

Quelle: www.rollingstone.com

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Sylvain Métral

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