Apples futuristische Vision konnte den Pac-12 nicht retten.

Apples futuristische Vision konnte den Pac-12 nicht retten.

Die Zukunft der Sportübertragung sieht weniger lukrativ aus als erwartet: Apple ist es nicht gelungen, die Pac-12 Conference, eine College-Sportliga, für sich zu gewinnen, indem sie angeboten hat, ihre Spiele gegen eine jährliche Gebühr von 25 Millionen US-Dollar pro Jahr auf Apple TV zu übertragen. Obwohl dieses Angebot attraktiv erschien, beschlossen fünf Mitgliedsschulen, an Sportkonferenzen teilzunehmen und finanziell günstigere Vereinbarungen anzubieten.

Eine Situation, die die Probleme der Sportübertragung und der Medienrechte hervorhebt

Diese Folge beleuchtet die Auswirkungen lukrativer Medienrechte auf die Welt des Hochschulsports und die Bedeutung von Rundfunkverträgen. Während Medien- und Technologieunternehmen damit rechnen, dass Kabelkürzungen nach und nach die traditionellen Übertragungsmethoden ersetzen werden, sieht die Realität weitaus weniger lukrativ aus. Jüngste Beispiele, wie der Rückgang der Zuschauerzahlen bei der Übertragung von „Thursday Night Football“ auf Amazon Prime Video, deuten darauf hin, dass sich die Streaming-Investitionen noch nicht auszahlen. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass viele Streaming-Anbieter ihre Ausgaben gekürzt haben, was sich auch auf die Medien- und Technologiebranche ausgewirkt hat.

Die Entwicklung der Medienrechte

Die Pac-12-Konferenz hat derzeit Schwierigkeiten, Käufer zu finden, die sich für ihre Medienrechte interessieren. Während andere College-Konferenzen kürzlich lukrative Angebote abgeschlossen haben und bis zu 100 Millionen US-Dollar pro Schule anbieten, findet die Pac-12 kein Angebot, das ihren Erwartungen gerecht wird.

Apples Vorschlag, der gegen eine beträchtliche Gebühr pro Schule exklusive Übertragungsrechte anbot, hätte eine attraktive Gelegenheit für den Pac-12 darstellen können. Um dieses Angebot rentabel zu machen, hätte das Unternehmen jedoch mit der Bindung einer großen Zahl neuer Abonnenten rechnen müssen, was jedoch nicht garantiert war.

Die Kraft der virtuellen Realität

Apple hoffte, den Pac-12 durch die Förderung der virtuellen Realität und seines VisionPro-Helms zu verführen. Dieses Headset würde ein einzigartiges immersives Erlebnis bei der Übertragung von Sportereignissen bieten und es den Zuschauern ermöglichen, sich virtuell im Stadion zu positionieren, beispielsweise hinter dem Korb eines Basketballspiels. Leider reichte dieses Versprechen nicht aus, um Pac-12-Schulen davon zu überzeugen, sich dem Angebot von Apple anzuschließen.

Die Zukunft der Sportübertragungen ist ungewiss und es scheint, dass die traditionellen Methoden der Fernsehübertragung vorerst weiterhin vorherrschend bleiben. Selbst Apple hat es nicht geschafft, die Pac-12-Konferenz zu einem wichtigen Player im Streaming-Bereich zu machen.

Quelle: washingtonpost.com

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Sylvain Métral

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